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Vermehrung von Pflanzen

Bei Pflanzen gibt es verschiedene Arten der Vermehrung. Die vier häufigsten werden in den folgenden Sätzen kurz erklärt.

Vermehrung durch Samen

Zunächst die wohl am häufigsten vorkommende Vermehrungsmethode. Viele Hobbygärtner nutzen diese Art, da sie am einfachsten zu handhaben ist. Hier ist die Rede von der generativen Vermehrung, dabei werden die Pflanzen durch das sähen von Samen vorgezogen bzw. vermehrt. Diese Vorgehensweise ist sehr leicht, da man nur die Samen benötigt. Man gibt sie in kleine Löcher und verschließt diese. Danach muss man nur darauf achten, dass die Pflanzen genug Wasser bekommen. Wie man letztendlich die Samen aussäht, liegt selbstverständlich an den jeweiligen Pflanzen die man züchten möchte. Bei dieser Art ist nicht sichergestellt, dass die später sprießenden Pflanzen der Mutterpflanze ähnlich sind.

Stecklinge

Will man allerdings sicherstellen, dass die Pflanzen, die man züchtet, (fast) so aussehen wie die Mutterpflanze, so sollte man die zweithäufigste Art der Vermehrung nutzen. Die vegetative Vermehrung. Bei der ersten Art der vegetativen Vermehrung arbeitet man mit Steckhölzern bzw. Stecklingen. Mit dieser Methode spart man zwar nicht an Zeit, dafür aber an Geld, außerdem macht es "echten" Gärtnern sicherlich mehr Spaß seine Pflanzen selbst zu vermehren. Sehr viel mehr Aufwand als bei der oben genannten Pflanzenvermehrung muss man nicht betreiben. Zunächst schneidet man eine Triebspitze, an der einige Blätter hängen, ab und steckt diese in Erde. Am besten kann man hierfür spezielle Anzuchterde nutzen. Nun muss man nur noch darauf achten, dass die Erde immer gut befeuchtet, aber nicht matschig ist. Treibt die Pflanze und ist es warm genug, so kann man sie in seinen Garten oder einen größeren Blumentopf pflanzen und nach draußen stellen.

Teilung

Neben diesen Möglichkeiten der Vermehrung gibt es noch zwei weitere, diese werden jedoch nicht so häufig wie die generative bzw. vegetative Vermehrung genutzt. Zum einen kann man die Pflanzen teilen und sie dadurch vermehren. Hierzu entnimmt man die Pflanze aus dem Boden und schneidet oder sägt sie auseinander, es liegt an der Pflanze bzw. den Wurzeln, ob man eine Säge zur Hand nehmen muss oder nicht. An den Stücken die man nach dem Zerkleinern erhält sollten mindestens 4 oder mehr Knospen, falls vorhanden, sein. Außerdem muss die Pflanze noch genügend Wurzeln besitzen, damit sie, nachdem sie wieder in die Erde gepflanzt wurde, sprießen kann. Damit die Pflanzen nicht faulen wäre ein Wundverschluß angebracht.

Abmoosen

Am Ende wird nun noch das Abmoosen näher erklärt. Es stellt die zweite Art der generativen Vermehrung da. Beim Abmoose beginnt man damit, dass man einen Einschnitt bei einem Ast macht, hierbei sollte man darauf achten, dass ca. die Hälfte bis ein Drittel des Astes erhalten bleiben. Nun klemmt man ein Stück Plastik in diesen Spalt, sodass er sich nicht schließt. Um die Stelle herum befestigt man Spagnum-Moos (theoretisch könnte man auch *normales* Moss benutzen, aber mit Spagnum-Moos funktioniert es sehr gut), mit Draht oder einem anderen Stoff, der nicht zersetzt wird. Nun hat man die Aufgabe das Moos ständig feucht zu halten. Wenn man alles richtig gemacht hat, kann man nach einigen Monaten schöne Wurzeln sehen. Dann durchtrennt man den Ast vollständig und stellt den Ast in lockere Erde oder Torf. Dort schlägt die Pflanze nun weitere Wurzeln und man erhält eine fast identische Kopie der Mutterpflanze. Tip: Exotische Pflanzen solten im Gewächshaus überwintern.