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Kurzinfo
Rosmarin ( Rosmarinus officinalis )


Licht
Lichtbedarf: 8

Wasser
Wasserbedarf: 2

Pflegebedarf
Pflegebedarf: 4

Rosmarin ( Rosmarinus officinalis )

Der Rosmarinus officinalis ist die einzige Art der Gattung Rosmarinus, was übrigens im Lateinischen Tau des Meeres bedeutet, und gehört der Familie der Lippenblütengewächse an.
Der immergrüne buschige Halbstrauch erreicht Höhen zwischen 0,5 und 2,0 m. Die 10-40mm langen Blätter sind schmal und an den Seiten nach unten gerollt. Die Oberseite des Blattes ist dunkelgrün und runzelig, die Unterseite weißfilzig behaart.
Bei guter Pflege kann der Rosmarin sehr alt werden. Als Heilmittel findet Rosmarin gegen Kreislaufbeschwerden, Verdauungsbeschwerden und Rheuma Anwendung. Außerdem es wirkt antiseptisch gegen Pilze und Bakterien.

Standort:

Am besten wächst der Rosmarin an sehr sonnigen, geschützten Südwänden. Im Frühling sollte die Gewürzpflanze allerdings vor Morgensonne geschützt stehen und erst langsam an die Strahlung gewöhnt werden. Die Erde muss locker, trocken, humusreich und mit Sand versetzt sein, zusätzlich ist auf ausreichend Kalk zu achten.
Oftmals wird er zur Abwehr der Möhren- und der Selleriefliege zwischen diese Pflanzen gestellt.
Rettich, Raps und Senf sollten nicht mit Rosmarin auf einem Beet untergebracht sein.

Pflege:

Wenig gießen und Staunässe vermeiden. Im Winter sollten die Töpfe kühl und hell, jedoch nicht bei Frost, aufbewahrt werden. Der Ballen darf aber nicht austrocknen.

Blütezeit:


Die im Sommer zwischen Juli und August gepflückten typischerweise blauen Blüten müssen sofort verbraucht werden.

Vermehrung:


Die Pflanzen werden zwischen März und April ausgesät und können bereits einen Monat später raus gepflanzt werden.

Schädlinge:

Fäulnis bei zu viel Nässe.

Tipps:

Um Rosmarin als Gewürz für den Winter einzulagern, werden ganze Triebe abgeschnitten, und kopfüber luftig im Schatten aufgehängt. Neuere Züchtungen sind winterresistent und können auch draußen überwintern.