Pelargonie (Pelargonium)
Pelargonien gehören zu den Storchschnabelgewächsen. Beheimatet ist die Pelargonie in Südafrika und fand ihren Weg im 17.Jahrhundert nach Europa. Umgangssprachlich wird die Pelargonie auch als Geranie bezeichnet, was aber nicht korrekt ist.
Man sollte Pealargonien nicht als Geranien bezeichnen. Pelargonien sind eine eigene Gattung. Es gibt zwischen diesen beiden Pflanzen gravierende Unterschiede, was sich hauptsächlich bei den Blüten zeigt. Pelargonien haben Blüten mit fünf unterschiedlich langen Blütenblättern. Die Blütenblätter sind zygomorph angelegt. Das bedeutet, dass sie nur eine Symmetrieebene habe.
Dagegen haben Geranien fünf gleiche große Blütenblätter. Diese sind radiär angelgt, also in mehreren Symmetrieebene.
Blättervon Duft-Pelargonien enthalten ätherische Öle, die nach Zitrone, Rosen, Minze, Apfel und vielem mehr duften.
Standort
Pelargonien lieben einen sonnigen Standort, an dem sie vor Regen und Wind geschützt sind. Sollten noch Nachtföste drohen, benötigen die Pflanzen unbedingt Schutz.
Pflege
Im Sommer ist der Wasserbedarf sehr hoch. Pelargonien bnötigen für ein schnelles Wachstum gelmäßig und reichlich Wasser. Bekommen sie zu wenig Wasser, werden die Pflanzen blühfaul. Wenn es sehr heiß ist, sollte man morgens und abends gießen.
Um eine schöne Blütenpracht zu erhalten,sollte wöchentlich mit dem Gießwasser gedüngt werden. Am besten geignet ist Flüssigdünger.
Blütezeit
Pelargonien blühen von April bis Oktober.
Überwinterung
Pelargonien sollten frostfrei überwintern. Vor den ersten Nachtfrösten sollten die Pflanzen an einen hellen Ort gebracht werden, bei ca. 10 - 15 Grad und auch relativ trocken gehalten werden. Es sollte im Winterquartier nur wenig gegossen werden. Die Triebe trocknen ein. Alle welken Blätter entfernen. Ältere Pflanzen schneidet man im Frühjahr zurück, damit sie sich besser verzweigen.
Im Frühjahr werden die Pflanzen wärmer gestellt und auch wieder gegossen.
Vermehrung
Die beste Zeit für Kopfstecklinge ist im Frühjahr oder Sommer.Zur Wurzelbildung sind 20 Grad ideal.
Schädlinge und Krankheiten
Pilzkrankheiten, sowie Läuse und Mottenschildläuse tauchen gelegentlich bei Pelargonien auf, diese können jedoch beseitigt werden. Bakteriosen dagegen können nicht behandelt werden. Entsorgen sie befallene Pflanzen direkt.
Tipps
Um einen neuen Blütensatz zu fördern, schneiden sie die alten regelmäßig ab und entfernen verwelkte Blüten. Stutzen sie die Geranie rechtzeitig, um eine buschige Pflanze zu erreichen.