Pflanzen eines Bäumchen
Bevor man einen Baum pflanzt muss man sich Gedanken machen über den Standort, über die Wasserversorgung, den Boden-ph und die Nährstoffversorgung. Auch der Platzbedarf für die ausgewachsene Baumkrone muss mit in betracht gezogen werden. Dazu muss gesagt werden, dass sich jüngere Bäume schneller an den neuen Standort gewöhnen als größere Jungbäume.
Beim Baumkauf ist darauf zu achten, dass der Stamm und Äste in Ordnung sind. Es dürfen keine Verletzungen vorhanden sein. die Schnittstellen müssen klein und ringsherum sollten gleichmäßige Überwallungswülste vorhanden sein.
Der Standort sollte gut vorbereitet werden. Bei natürlichen Bodenverhältnissen muss das Pflanzloch zweimal so breit und tief sein gegenüber der Größe des Wurzelballens.
Dann wird die Hülle vom Wurzelballen entfernt. Sind Wurzeln verletzt, entfernt man sie mit einer scharfen Schere.
Der Stammfuß des Baumes darf nicht im Boden versinken. Es könnte dann sein, dass die Feinwurzeln an Sauerstoffmangel leiden. Sie werden fäuleanfällig oder können sogar ersticken.
Ist der Baum eingepflanzt, dann sollte er mittels Pfähle ruhig gestellt werden. So können sich die Wurzeln schnell entwickeln. Der Stamm soll jedoch leicht mit dem Wind schwingen können. Dadurch kann das Dickenwachstum und die Tragkraft des Baumes mit der wachsenden Baumkrone mithalten. Zum Anbinden an die Pfähle eignet sich sehr güt eine Damenstrumpfhose. Es erfolgt dadurch kein Einschnüren des jungen Stammes im Gegensatz zu Draht. Anfangs ist eine intensive Sonneneinstrahlung zu vermeiden.
Ist ein neues Bäumchen gepflanzt, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass es frei von Unkraut bleibt. Sie wachsen wesentlich schlechter wenn sie mit anderen Pflanzen um Wasser und Nährstoffe kämpfen müssen