Der Rhododendron - ein wunderschöner Frühlingsstrauch

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 Der Rhododendron ist eine beliebte Gartenpflanze und gehört zu den schönsten Frühlingssträuchern. Er erfreut jeden Gartenbesitzer mit prachtvollen, stark duftenden Blüten in der Zeit von April bis Mai.

Die Pflanzen sind jedoch sehr anspruchsvoll und benötigen die richtige Pflege, damit sie gut wachsen und gedeihen.

Der richtige Standort

Rhododendren bevorzugen Plätze, die lichten Schatten oder Halbschatten bieten. Die pralle Mittagssonne sollte vermieden werden, denn da vertrocknen sie sehr schnell. Ist allerdings zu wenig Licht vorhanden, blühen sie sehr schlecht. Sehr gut ist ein Standort, der sich in der Nähe kleinerer Bäume befindet. Es können Eichen, Eiben und Obstbäume sein, ist ein ausreichender Pflanzenabstand vorhanden, können es auch Tannen, Kiefern und Fichten sein.

Vermeiden sollte man aber als Nachbarn Weiden, Birken, Linden und Ahorn, da diese Bäume dem Rhododendron die Nahrung streitig machen.

Pflege des Rhododendron

Rhododendren lieben einen lockeren sauren Boden. Man sollte vor dem Pflanzen einen pH-Test vom Boden machen. Den Teststreifen kann man in einem Gartencenter kaufen. Ideal ist ein pH-Wert zwischen 4,2 und 5,5. Sollte der pH-Wert im Garten zu hoch sein oder der Boden sehr kalhaltig sein, dann muss man den Boden richtig vorbereiten

Man hebt dazu ein Pflanzenloch aus, welches etwa viermal so groß wie der Wurzelballen ist. In dieses Loch füllt man unten eine Schicht Rhododendron-Erde, sauren Torf oder Humus. Anschließend stellt man in die Pflanze in das Loch und füllt den Rest des Loches ebenfalls mit saurer Erde auf. So wird für den Strauch ein gutes Milieu zum Wachsen geschaffen.

Stellt man nach ein paar Jahren fest, dass der Strauch verkümmert und schlecht wächst, sollte man die Pflanze ausgraben und ein neues Erdbett aus saurer Erde schaffen.

Der Rhododendron braucht viel Wasser. Nützlich ist, wenn man um den Strauch einen 15 cm tiefen Bewässerungsgraben zieht. So hat man die Möglichkeit diesen Graben regelmäßig mit Wasser zu füllen, damit der Strauch genügend Wasser erhält.

Während der Blütezeit sollte regelmäßig und ausreichend gedüngt werden. Der richtige Rhododendrondünger ist im Handel erhältlich.

Tipp

Pflanzen von neuen Sträuchern und Umsetzen von älteren Sträuchern erfolgt im Frühjahr.

Im späten Frühjahr abgeblühte Blütenstiele entfernen. Doch dabei darauf achten, dass die Neutriebe nicht beschädigt werden.

Im Spätsommer kann man die Erdoberfläche mal ein wenig austrocknen lassen, denn zu viel Feuchtigkeit regt die Pflanze zu unerwünschtem Austrieb an. Und im Herbst sollte man das Gießen reduzieren.

Der Rhododendron gehört zu den Sträucher, die sehr flach wurzeln und auf eine starke Erwärmung der Erdoberfläche allergisch reagiert. Der Einsatz von Rindenmulch bewährt sich bei diesen Pflanzen sehr gut. Durch das Mulchen verbessert sich die Bodenqualität. Denn durch das Verrotten der Mulchschicht, wird der Boden mit wertvollem Humus angereichert. Der Boden wird locker und saugt das Regenwasser auf und gibt es dann Tropfen für Tropfen an die Wurzeln wieder ab. Ein trockener Boden führt rasch zu Kümmerwuchs. Außerdem kann man im Herbst auch noch trockenes Laub unter den Rhododendron legen, denn auch das fördert die Bildung einer lockeren Humusschicht.

Das Wachstum des Rhododendron mit Mulchschicht ist wesentlich besser, denn das Regenwasser versickert, das Bodenwasser verdunstet nicht und es herrscht eine ausgeglichene Bodentemperatur.

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