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Josef H.Renn
Nurburgstrasse 20
53945 Ahr-Blankenheim
Deutschland
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Der Roseneibisch gehört zu den Malvengewächsen und wird auch gern als Bonsai gezüchtet. Er stammt, so wie die meisten Bonsai-Arten, aus China. Die zarten malerischen, luftigen Blüten mit ihren weichen Konturen sind sehr beeindruckend. Auch ihre Farbvielfalt ist beträchtlich. Sie reicht von weiß über gelb, orange, bis hin zu rot. Die Blüten können einfach oder gefüllt sein. Die Größe und die Blattform sind sehr unterschiedlich. Die dunkelgrünen, glänzenden Blätter befinden sich an den abstehenden Ästen und bilden einen schönen Kontrast zu den Blüten.
Standort
Der Hibiskus bevorzugt einen hellen und sonnigen Platz. Bei Temperaturen zwischen 15 und 20°C gedeiht der Roseneibisch am Besten. Auch wenn er keine Ruhephase benötigt, achten sie darauf, dass die Temperaturen nicht unter 15°C liegen. Schützen sie den Hibiskus vor Wind und Zug.
Pflege
Wässern sie den Bonsai reichlich, da das Austrocknen zu Blatt- und Knospenausfall führt. In der Wachstumszeit von Frühjahr bis zum Herbst, düngen sie die Pflanze wöchentlich. Im Winter genügt es alle 14 Tage zu düngen.
Umpflanzen
Pflanzen sie den Roseneibisch alle 2 bis 3 Jahre in ein neues Gefäß, benutzen sie dafür die entsprechende Bonsai-Erde.
Vermehrung
Die Vermehrung durch Stecklinge ist das ganze Jahr über möglich.
Gestaltung
Hibisken weisen ein starkes Wachstum auf. Stutzen sie die Pflanzen deswegen besonders im Jungstadium häufig, wodurch sie jedoch auch die Verzweigung erreichen. Beginnen sie direkt mit der gewünschten Gestaltung. Hierzu verwenden sie die Methode des Drahtens, um die Pflanze in die gewünschte Form. Nach 4 Monaten sollten sie die Drähte wieder entfernen.
Schädlinge und Krankheiten
Gewitterfliegen, Spinnenmilben, Schildläuse, sowie Blatt- und Knospenausfall können bei falscher Pflege auftreten. Jedoch können Schädlinge auch von Draußen hineingelangen und durch die Luft übertragen werden.