Margerite (Argyranthemum frutescens)

Die Margerite gehört zu den Korbblütlern und kommt aus Europa und Asien. Die Wildform gedeiht üppig auf Blumenwiesen und ist die beliebteste Art. Die Blüte besteht aus einem großen Blütenkopf mit einem Kranz aus weißen oder auch farbigen zungenförmigen Blättern und einer gelben Blütenscheibe im Zentrum des Kranzes. Margeriten eignen sich, je nach Art, gut als Steingartenpflanze oder Beeteinfassung. Es gibt verschiedenfarbige Blüten, die auch gefüllt sein können. Mehrere Sorten der Margerite eignen sich als Einzelstauden. Besonders gefragt sind die Hochstämme der Margerite. Diese halten sich bei guter Pflege mehrere Jahre und können bis zu 1,25 m groß werden.
Standort
Margeriten lieben sonnige Plätze. Den Sommer über stehen sie gern warm und sonnig. Beetstauden können zirka 3 Jahre am gleichen Platz stehen, jedoch sollten sie sie von Zeit zu Zeit verjüngen, indem sie sie teilen.
Pflege
Gießen sie die Pflanzen ausgiebig und düngen sie sie reichlich. Stützen sie die langstieligen Arten mit Hilfe eines Stabes. Topfen die die Margerite im Frühjahr um, verkleinern sie hierbei den Ballen und schneiden sie die Pflanze um 1/3 zurück. Alles Welke und Verblühte sollten sie regelmäßig entfernen.
Blütezeit
Die Blütezeit ist von Art zu Art unterschiedlich. Im Groben kann man sagen, dass sie von Mai bis Juli oder September bis Oktober blüht. Die Blütenfarbe ist zumeist weiß/beige.
Überwinterung
Die Pflanze sollte den Winter über hell und kühl gehalten werden, achten sie jedoch darauf, dass sie frostfrei überwintert. Wässern sie sie sehr sparsam und düngen sie die Margerite nicht.
Vermehrung
Durch Aussaat oder Rißlinge die sie im Frühjahr oder Herbst von älteren Stauden nehmen.
Schädlinge und Krankheiten
Normalerweise sind Margeriten sehr robuste Pflanzen, jedoch kann es vorkommen, dass sie vom Echten Mehltau befallen werden.