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Josef H.Renn
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53945 Ahr-Blankenheim
Deutschland
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Der Baldrian (Valeriana officinalis) stammt aus der Familie der Baldriangewächse (Valerianaceae), welche sich in über 150 Pflanzenarten unterteilt. Er erreicht eine Wuchshöhe von 50cm bis 150cm.
Die Baldriangewächse sind sehr verbreitet und haben ihre Heimat in den gemäßigten Klimazonen Amerikas, Afrikas, Asiens und Europas, allerdings eignet sich nur eine begrenzte Anzahl von diesen als Zierpflanze. Die Saat sollte vom August bis April erfolgen.
Standort:
sonnig bis teilschattig, feucht, optimaler Boden: Humus
Pflege:
stellt keine besonderen Ansprüche
Blütezeit:
Juni bis August
Überwinterung:
frosthart, keine Überwinterung nötig
Vermehrung:
die Vermehrung erfolgt über die Samen
Schädlinge und Krankheiten:
Mehltau, Falscher Mehltau, Verticillium-Welke, Blattläuse, Thripse
Tipps:
Der Baldrian ist für seine Heilwirkung bekannt. Er enthält Alkaloide und ätherische Öle. Nach entsprechender Aufbereitung entfaltet der Baldrian die gewünschte sedative (beruhigende) Wirkung auf den Menschen, welche sowohl bei Angst- und Unruhezuständen als auch bei Einschlafproblemen geschätzt wird. Hier zeigte sich vor Allem in Kombination mit anderen pflanzlichen Extrakten wie Hopfen, Passionsblume und Hafer eine äußerst positive Wirkung. Bei Baldrianprodukten besteht keine Gefahr der physischen oder psychischen Abhängigkeit. Wird dieses pflanzliche Produkt allerdings zu lange eingenommen oder überdosiert, können als unerwünschte Nebenwirkungen Kopfschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Sollte beim Patienten eine Alkoholismusgefährdung bestehen, ist zur Verwendung von Dragees oder Tabletten zu raten, da Baldriantropfen Ethanol enthalten.